über mich
Ich arbeite als Musikerin und bildende Künstlerin unter dem Namen black-tech. Meine ästhetische und technische Prägung stammt aus meiner
Kindheit nahe der Hüttenwerke Oberhausen (HOAG) - einer Umgebung, deren industrielle Bilder, Geräusche und Strukturen bis heute den Kern meiner Arbeit formen.
Seit 2011 lebe ich in Herten.
Gemeinsam mit meinem Mann gehe ich meinen Weg mit dem Vertrauen darauf, dass Respekt, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung durch alle Phasen tragen.
Wir verstehen uns weniger als klassische Ehepartner, sondern als verlässliche Team-Partner jenseits traditioneller Rollenbilder und frei darin,
wie wir unser Leben gestalten.
Meine künstlerischen Interessen bewegen sich seit jeher im Spannungsfeld von Technik, Klang und visueller Imagination. Ein besonderer Schwerpunkt
liegt auf der Kokereitechnik und der eisenschaffenden Industrie: den Ofenbatterien, der Druckmaschinen, den Kohlenwertstoffanlagen und der monumentalen Architektur
dieser Werke wie die historischen Thyssen-Kokereien.
Die Kokereitechnik bildet die Achse meiner Arbeit → ein technischer und ästhetischer Kern, aus dem sich Klang, Bild und Imagination entfalten.
Diese Welt fasziniert mich nicht nur dokumentarisch, sondern als ästhetischer, atmosphärischer und emotionaler Raum.
Parallel dazu begleitet mich seit meiner Jugend die elektronische Musik. Früh prägten mich die Klangwelten von Tangerine Dream - ihre strukturelle Tiefe,
ihre Sequencer-Logik und ihre Fähigkeit, verschiedenste Räume in musikalische Atmosphären zu verwandeln. Diese Ästhetik bildet bis heute
einen wesentlichen Resonanzraum meiner eigenen Arbeiten.
Ich erforsche Klänge an Synthesizern und später auch an Plugins (Synthesizer-Emulatoren), forme Texturen, Frequenzen und Geräuschräume,
binde Originalklänge industrieller Anlagen - etwa der Kokerei Schwelgern - ein und verstehe mich dabei weniger als klassische Musikerin,
sondern als Klangsuchende. Aus dieser Arbeit entstehen elektronische Kompositionen zwischen Downtempo Electronica, Industrial Ambient, und experimentellen Soundscapes.
Auch meine Zeichnungen entspringen der Schwerindustrie den konstruktiven Strukturen, den differenzierten Materialoberflächen, die Patina
und den visuellen Spannungen zwischen Präzision und Monumentalität.
Ergänzt wird dieses Interesse durch das Hüttenwesen, die Bergtechnik sowie alles, was sich auf Schienen bewegt - von Dampflokomotiven bis
zu Straßenbahnen. Ebenso fasziniert mich die Binnenschifffahrt: Schüttgutfrachter, Tankmotorschiffe und die Logistikströme der
Industrie auf Rhein und Kanälen.
In diesem Zusammenhang betreue ich die Website des
SBB-Verlag Dortmund und koloriere historische Fotografien
für Buchprojekte.
black-tech ist damit Ausdruck einer industriellen Kultur, die mich seit Jahrzehnten begleitet: technisch, künstlerisch und akustisch.
⚒ Glückauf! ⚒