Wohnen mit Nostalgie






Die Wohnung stellt für mich die Visitenkarte des Bewohners dar, dessen Werte und Prinzipien spiegeln sich im Einrichtungsstil wieder. Man kann ohne weiteres sagen, daß der Mensch sich mit der Einrichtung seiner Wohnung selbst inszeniert. "Zeige mir dein Heim, und ich will dir sagen, wer du bist!" Dieses alte Volksweisheit hat bis heute Gültigkeit.
Für mich stand schon immer fest, daß eine Wohnung in der ich wohnte - ob allein oder zu zweit, auch meine Persönlichkeit reflektieren sollte. Daher ist unsere Wohnung keine 08/15 Wohnung aus einem Katalog oder aus dem Einrichtungsdiscounter im Gewerbegebietist sondern voller Möbelstücke mit Geschichte. Ein Schränkchen von Zeche Mathias Stinnes 1/2/5, eine Lampe von Kokerei Rheinhausen, Lichterschalter von Dahlbusch, Dubbelsdosen und Getränkeflaschen von Vater und Großvater. Ich wollte schon immer eine Wohnung, der man ansieht, daß auch ich darin wohne. Trends kommen und gehen. Dem möchte ich mich nicht unterwerfen, zumal entsprechende Einrichtungsgegenstände für mich auch keine "Seele" haben.
Meine große Vorliebe gilt dem Wohnstil der "unteren Mittelschicht" des frühen 20. Jahrhunderts. Also so wie meine Großeltern und Urgroßeltern wohnten.

Mein Lebensgefährte teilt Inzwischen die Begeisterung für Antikes. Besonders die verfeinerte Ästhetik des Jugendstils hat es ihm angetan…

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Der Kohleofen

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